Kakteengarten, Aussichtspunkt Mirador del Río und Jameos del Agua

Kakteengarten, Aussichtspunkt Mirador del Río und Jameos del Agua

Rund 20 Autominuten von der Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe entfernt stoßen Sie im Gemeindebezirk Teguise auf den Kakteengarten („Jardín de Cactus“), dem Sie unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Dort können Sie fast 1.500 Kakteenarten aus aller Herren Länder bewundern. Schon von weitem ist ein riesiger grüner Metallkaktus zu sehen, der die Ankunft am Kakteengarten verkündet. Die Anlage ist das letzte Werk, das der geniale César Manrique auf seiner Heimatinsel kreierte, und ein weiteres Beispiel für die gekonnte Verbindung von Natur und Kunst, die sein gesamtes Werk prägt. Gartenfreunde und auch Naturliebhaber im Allgemeinen werden den enormen botanischen Wert dieser Kakteensammlung zu schätzen wissen.

 

Vom Kakteengarten zum Mirador del Río

Ganz im Norden Lanzarotes wartet der Aussichtspunkt Mirador del Río, der sich auf fast 500 m Höhe über dem Meeresspiegel an der Steilküste Risco de Famara befindet, mit einem einzigartigen Blick auf das Chinijo-Archipel auf. Dieses Archipel, das durch die Meerenge El Río von Lanzarote getrennt ist, umfasst zwei kleine Felseninseln und die Insel La Graciosa. Die Verbindung von Inseln, Meer, Himmel und Steilküste bietet ein unvergessliches Bild. Der in den Felsen integrierte Aussichtspunkt ist wie auch sämtliche anderen Werke von César Manrique architektonisch besonders reizvoll.

 

Vom Mirador del Rio zur Höhle Jameos del Agua

Auf der Rückfahrt zum Hafen können Sie einen Abstecher zu Jameos del Agua, einer der berühmtesten Touristenattraktionen der Insel, machen, die ebenfalls im Gemeindebezirk Haría gelegen ist. Die teilweise eingestürzte Lavaröhre Jameos del Agua versteckt in ihrem Inneren einen unterirdischen See, in dem eine weltweit einzigartige weiße Krebsart lebt. Ausgehend von den natürlichen Gegebenheiten schuf der talentierte César Manrique in der Höhle einen natürlichen Konzertsaal, einen Palmengarten und einen der schönsten Pools überhaupt, der besichtigt, aber nicht mehr zum Baden genutzt werden kann. Außerdem gibt es in der Kunst- und Kulturstätte eine Cafeteria und einen Ausstellungssaal. Die Kombination der einzelnen Elemente macht dieses Ensemble absolut einzigartig.